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Vogelgrippe(1)

Erfolg bei Suche nach neuem H5N1-Impfstoff

Das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit auf der Insel Riems hat einen Prototyp eines Markerimpfstoffes gegen Vogelgrippe vorgestellt. Im Gegensatz zu vorhandenen Impfstoffen könnten mit diesem geimpfte sicher von infizierten Tieren unterschieden werden, teilte das Institut am Freitag mit. Mit einem Abschluss des Zulassungsverfahrens sei jedoch erst in rund fünf Jahren zu rechnen.

Der Prototyp habe in ersten Versuchen einen sehr guten Schutz bei Hühnern vor der Vogelgrippe und der so genannten Newcastle-Krankheit gezeigt. Im nächsten Jahr sollten Feldversuche an größeren Tierbeständen starten. Der Impfstoff kann per Aerosol und Trinkwasser verabreicht werden und ist somit für Massenimpfungen geeignet. Ein ebenfalls am Institut entwickelter Bluttest ermögliche die Unterscheidung der durch die Impfung gebildeten Antikörper von denen nach einer Vogelgrippe-Infektion.

Das FLI-Team hatte für den neuen Impfstoff das Hämagglutinin-Gen H5 der Vogelgrippe-Variante H5N2 an ein Trägervirus der Newcastle- Krankheit gekoppelt. Die Forscher berichteten im US-Fachjournal "Proceedings of the National Academy of Sciences" über ihren Ansatz.

Bereits im Sommer 2005 hatten FLI-Forscher den Prototyp eines ähnlichen Markerimpfstoffes entwickelt, bei dem einem abgeschwächten Geflügel-Herpesvirus ein Vogelgrippe-Gen hinzugefügt wurde. Der Vorteil des neuen Impfstoffes sei aber, dass er nicht nur bei Hühnern sondern auch bei anderen Geflügelarten eingesetzt werden könnte, sagte FLI- Sprecherin Elke Reinking.
30.5.06 21:25


Lordi news (2)

Streit um Lordi eskaliert auch im Web

Der Maskenstreit um die finnischen Song-Contest-Gewinner "Lordi" spitzt sich zu. Rund 200.000 Finnen haben im Internet einen Boykott-Aufruf gegen die Zeitung "7päivää" unterzeichnet. Die Zeitung hatte ein Bild des Sängers Tomi Putansuu ohne seine Maske gezeigt - gegen seinen Willen.

Die fünf Mitglieder der Heavy-Metal-Band "Lordi" versuchen schon seit ihrer Gründung, ihre Gesichter vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Sie tragen immer Latex-Masken und treten als Teufel, Mumie oder Vampir auf. Alle Bitten, ihre Masken abzunehmen, lehnten die Musiker ab. "Die Masken, das sind wir", sagte Putansuu. "Die Menschen dahinter interessieren nicht." Auch zu ihrem geplanten Empfang in Finnland wollen die Bandmitglieder maskiert kommen.

"Lordi"-Fans in Finnland waren empört darüber, dass ein Foto des Sängers ohne seine Teufelsmaske veröffentlicht wurde. Auch "Bild" in Deutschland hatte das Foto gedruckt. Darauf ist zu erkennen: Putansuu hat lange, schwarze Haare, ist tätowiert und trägt eine Brille.

(N24.de, Netzeitung)
30.5.06 21:23


Lordi news (1)

Lordi hatte Präsidentenaudienz

Nach Angaben der Polizei musste der Platz am alten Fischmarkt in Helsinki wegen des Menschenandrangs abgesperrt werden. Lordi, der mit bürgerlichem Namen Tomi Putansuu heißt und für das Volksfest seinen eigentlich an diesem Abend geplanten Polterabend verschob, wurde von Präsidentin Tarja Halonen (62) begrüßt. Er trat in seiner gewohnten Teufelsmaske vor die Staatschefin. Halonen, die selbst ihrer knalligen Haarfarbe wegen gerne "Rote Tarja" genannt wird, hatte sich für einen geplanten offiziellen Empfang zum finnischen Unabhängigkeitstag ausbedungen, dass Lordi und seine vier Band-Kollegen ohne ihre Horrormasken in den Präsidentenpalais kommen.

Protest gegen Fotos ohne Maske

Das beispiellose Lordi-Fieber im sonst eher kühlen Finnland bekommt immer schärfer auch das Wochenblatt "7päivää" zu spüren. Gegen die Veröffentlichung eines sieben Jahre alten Fotos von Lordi ohne die Maske und gegen den Willen des Sängers protestierten bis Samstag 250.000 der insgesamt 4,5 Millionen Bürger mit ihrer Unterschrift unter einen Boykottaufruf.

Lordi und die hitzigen Finnen
Nach dem Eurovisions-Sieg der Monsterrocker gibt es jetzt einen neuen Rekord im Massen-Karaoke und eine Präsidentenaudienz.
90.000 finische Fans von Monsterrocker Lordi (32) haben einen neuen Karaoke-Rekord aufgestellt. Knapp eine Woche nach dem Sieg beim Eurovision Song Contest feierten die Fans Lordi bei einem Empfang in Helsinki und sangen lautstark den Siegertitel "Hard Rock Hallelujah!". Das Massen-Karaoke soll ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen werden.
30.5.06 21:22


Milgram

Fragestellung

»Was passiert, wenn eine Person (X) einer anderen Person (Y) den Auftrag gibt, einer dritten Person (Z) Schmerzen zuzufügen? Und was passiert, wenn Person X gegenüber Person Y dabei als Autorität auftritt und alle Verantwortung zu übernehmen bereit ist?« Diesen Fragen ging ein amerikanischer Psychiater in aufwendigen Studien nach, und kam zu Erkenntnissen über die menschliche Bereitschaft Gehorsamkeit zu zeigen bzw. dem eigenen Gewissen zu folgen. Am Ende stellt sich die Frage auch an uns: was würde ich an der Stelle von Person Y tun, und wo ergeben sich vergleichbare Situationen im Alltag?

Ein Lehrer-Schüler-Experiment

Zwei Personen, von denen eine in das Experiment eingeweiht ist, kommen in ein Psychologielabor der Universität von Yale, um an einem Experiment über Erinnerungsvermögen und Lernfähigkeit teilzunehmen. Durch ein manipuliertes Losverfahren wird die eingeweihte Person zum »Schüler« ernannt und die Versuchsperson zum »Lehrer«. Der »Schüler« nimmt in einem Nebenzimmer auf einem Stuhl Platz und wird dort festgebunden, um angebliche starke Bewegungen während der folgenden Elektroschocks zu vermeiden. Der Versuchsleiter erklärt nun beiden, dass mit dem Versuch die Auswirkung von Strafe auf die Lernfähigkeit getestet werden soll. Dazu soll der »Schüler« Wortpaare lernen und wird für jeden Fehler mit Stromschlägen bestraft, wobei nach jeder falschen Antwort die Voltzahl um 15 Volt erhöht wird.

Der »elektrische Stuhl«

Nachdem der »Lehrer« (die Versuchsperson) einen Probeschock von 45 Volt bekommen hat, setzt er sich in dem anderen Raum vor den Schockgenerator, an dem sich dreißig Schalter befinden mit einer Skala von 15 Volt bis 450 Volt. Zusätzlich befindet sich an der Skala noch eine Einteilung von »leichtem Schock« bis »Gefahr: Bedrohlicher Schock«. Der »Lehrer« soll jetzt nacheinander jede Frage vorlesen und bei falschen Antworten einen Stromschock verabreichen, der jedes Mal um 15 Volt stärker wird.

Die Versuchsperson zwischen Gehorsam und Gewissen

Während des gesamten Experiments werden dem »Schüler« natürlich kein richtiger Stromstöße gegeben, was der »Lehrer« (die Versuchsperson) aber nicht weiß. Das wirkliche Ziel ist es nämlich, herauszufinden, wieweit die Versuchsperson in einer konkreten, messbaren Situation geht, in der ihr befohlen wird, einem protestierenden Opfer zunehmende Qualen zuzufügen und wann sie sich weigert, weiterhin dem Versuchsleiter (der wissenschaftlichen Autorität) zu gehorchen.

Die Resultate des Milgram-Experimentes

Die Auswertung der durchgeführten Versuche brachte ein schockierendes Ergebnis: Ca. 2/3 der Versuchspersonen erteilten dem »Schüler« des Versuchs den maximalen Stromstoß von 450 Volt! Darin zeigt sich, welcher Grausamkeit ein Großteil der Menschen fähig ist – und vor allem wie leicht Menschen zu bewegen sind einer Autorität gegenüber gehorsam zu sein.
30.5.06 21:16


Schafe als Versuchskaninchen

Im Mai 1996 wurde zum ersten Mal bekannt, dass Wissenschaftler des britischen Roslin Institutes in Edinburgh, Schottland ein Schaf geklont hatten. Sie verwendet den neun Tage alte Embyro eines schwangeren Schafes, welcher aus etwa einhundert Zellen bestand. In dem Stadium sind noch alle Zellen gleich gebaut, d.h. es hat noch keine Spezialisierung auf bestimmte Aufgaben stattgefunden. Die Zellen sind totipotent, so dass es für ihre weitere Entwicklung noch alle Möglichkeiten vorhanden sind. Die Wissenschaftler haben dafür gesorgt, dass sich diese Zellen noch weiter vermehrten, so dass es in weniger als einer Woche schon über tausend Zellen gab. Man hat anschließend noch sichergestellt, dass alle Zellen auch wirklich genetisch identisch waren.

Klonen durch Zellkerntransfer

Zur gleichen Zeit hat man anderen Schafen Hormone eingespritzt, so dass sie extrem viele unbefruchtete Eizellen, sogenannte Oozyten, produzierten. Von diesen Oozyten wurde der Zellkern vorsichtig entfernt. Daraus resultierten Eizellen, die keinen Kern hatten und somit auch keine genetischen Informationen speicherten. Durch kleine elektrische Impulse wurde eine Fusion der entkernten Oozyten und der totipotenten Zellen bewirkt, so dass man im Grunde genommen Eizellen mit ausgetauschten Zellkernen hatte.
Dies hatte auch zur Folge, dass die Eizellen nun diploid waren, d.h. so, als wären sie von Sperma befruchtet worden.
Die Eizellen konnten sich nun teilen. Es entstanden neue Embryonen, alle mit den gleichen Erbinformationen.

Die Erfolgsrate

Diese identische Embryonen wurden nun wieder in weibliche Schafe implantiert. Die Schafe dienten als Leihmütter. Von 250 Embryonen überlebten nur fünf bis zur Geburt. In den ersten zehn Tagen starben drei dieser walisischen Bergschafe, zwei überlebten. Diesen zwei überlebenden Schwesterschafen, beide genetisch identisch, gab man die schottischen Namen Morag und Megan. Selbst nach sieben Monaten waren noch beide gesund.
Zwar war die Überlebensrate der Embryonen noch sehr niedrig, doch dies war schon ein recht großer Erfolg. Das Verfahren wurde patentiert. Morag und Megan waren die ersten Schafe, die mit dem Zellkerntransferverfahren geklont wurden. Vor diesem Versuch hatte man mit dieser Methode nur bei niedrigeren Lebewesen wie etwa bei Fröschen Erfolg gehabt.

Der Durchbruch

Die Embryonen wurden Leihmüttern eingepflanzt. Es überlebten vier Schafe, die von Embryozellen abstammten, zwei Schafe, die von Fötuszellen abstammten und schließlich ein Schaf, das von einer Euterzelle abstammte. Durch Tests wurde verifiziert, dass die Schafe von den Spenderschafen abstammten. Das letztgenannte Schaf nannte man Dolly. Dolly ist das erste Lebewesen, das durch Klonen eines erwachsenen Säugetieres entstanden ist.
Dies war ein sensationeller Durchbruch für das Team. Im Februar 1997 wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift »Nature« veröffentlicht. Es folgte sehr viel Anerkennung, aber auch viel Kritik. Die Erfolgsquote beispielsweise ist sehr viel geringer als bei der natürlichen Fortpflanzung.

Ethische Diskussionen

Sehr viel größere Kritik gab es, als auch in den Massenmedien über das Schaf Dolly berichtet wurde. Am wichtigsten war dabei natürlich der ethische Aspekt. Viele Menschen halten das Klonen für ein unerlaubtes Eingreifen in die Natur.
Eine große Rolle spielt dabei die Angst vor dem Klonen von Menschen. Ein großer Teil der Bevölkerung glaubt, dass es bald absolut identische Personen mit identischen Persönlichkeiten geben wird, doch die Menschen sind sich nicht darüber im klaren, dass auch eineiige Zwillinge von der Natur geschaffene Klone sind, und dass sehr vieles durch die Umwelt bestimmt wird. Ob bzw. wann das Klonen von Menschen möglich sein wird, ist momentan nicht ganz sicher. Wie bereits erwähnt sind sich die Wissenschaftler über die genauen biochemischen Prozesse, die zur Reprogrammierung der Euterzelle führten, noch nicht im klaren.

Geklonte Menschen???

Selbst wenn dieser Prozeß nicht bei allen spezialisierten Zellen möglich ist, wäre es aber höchstwahrscheinlich immer noch möglich, sich gezielt bestimmte Zellen eines Menschen auszusuchen, um ihn dann zu klonen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass das Klonen von Menschen schon sehr bald möglich sein wird, manche, wie z.B. der amerikanische Wissenschaftler Dr. Richard Seed, haben sogar bereits ganz konkrete Pläne in dieser Richtung. In einigen Ländern, u.a. auch Deutschland und Großbritannien ist das Klonen von Menschen verboten, doch Wissenschaftler können die nationalen Gesetze ihres Landes sehr einfach umgehen, indem sie ihre Arbeit in das Ausland verlagern. Selbst wenn internationale Vereinbarungen getroffen werden, wird eine vollständige Kontrolle nicht möglich sein.
30.5.06 21:14


Was bedeutet »rechtsradikal«?

Rechtsradikal nennt man Menschen, die eine bestimmte politische Einstellung haben. Sie lehnen Menschen mit anderer Hautfarbe, anderem Glauben und anderer politischer Einstellungen strikt ab und gehen teilweise mit Gewalt gegen sie vor. Besonders gehen sie gegen Ausländer vor. So sind in den letzten Jahren immer wieder einzelne Ausländer von rechtsradikalen Cliquen verfolgt, verprügelt oder umgebracht worden. Auch Häuser, in denen Ausländer lebten, waren Ziel von Gewalttaten, wie zum Beispiel Brandanschlägen. Auch Obdachlose werden immer wieder Opfer rechtsradikaler Gewalttäter.

Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus war eine rechtsradikale politische Bewegung. Sie bildete sich in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg. Die Nationalsozialisten waren in der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP) organisiert. Ihr Führer war Adolf Hitler. 1933 wurde er zum Reichskanzler gewählt. Die Nationalsozialisten hielten sich an die Idee des Faschismus. Diese besagt, dass der Stärkere das Recht hat, über den Schwächeren Macht auszuüben und ihn zu führen. Die Nationalsozialisten erweiterten die faschistische Idee allerdings noch um die Rassenlehre und den Antisemitismus. Die Rassenlehre besagte, dass die Arier (= Angehörige der nordischen Rasse) wertvoller seien als alle anderen. Der Antisemitismus richtete sich gegen die Juden, ihre Religion und Kultur. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1945 ermordeten die Nationalsozialisten mehr als sechs Millionen jüdische Menschen.

Meinung zu Rassismus und Rechtsradikalität

Wir finden, dass es vollkommen egal ist, welcher Abstammung, welcher Religion oder welchem Glauben ein Mensch angehört. Niemand hat das Recht Menschen auf Grund ihres Glauben zu verurteilen und zu jagen. Egal ob Jude, Moslem oder Christ, jeder hat es verdient gleich behandelt zu werden. Auch sind wir der Meinung, dass Menschen, die Hitler anhimmeln, wenig bis gar keine Ahnung haben was dieser Mann Menschen angetan hat! So behandelt zu werden hat niemand verdient. Bevor man über jemanden und etwas urteilt sollte man gründlich darüber nachdenken was man sagt.

Skinheads

Entstehung der ursprünglichen Skinheads im Großbritannien der 60er Jahre. Man erkennt sie an der Kleidung (Springerstiefel, Lonsdale, Pit Bull, Fred Perry, Bomberjacken...) und an ihren Glatzen. Man sollte ihnen besser aus dem Weg gehen, denn sie sind sehr aggressiv, besonders wenn sie in Gruppen unterwegs sind.

Skinheads die nicht »rechts« sind

Die ersten Skinheads gab es Ende der 60er Jahre in Großbritannien. Die Bewegung hat ihren Ursprung in der Arbeiterklasse und war extrem geprägt vom »working-class-Bewusstsein«. Schlägereien und alkoholische Exzesse gehörten bei den Glatzen der ersten Generation zum Alltag. Rassistisches Gedankengut und Politik spielte überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil: Die Jugendlichen verstanden sich prächtig mit Einwandererkids aus Südamerika: Partys wurden gefeiert, man tanzte zu Ska- und Reggae-Musik, die von den Schwarzen (!) gespielt wurde.

Skinheads entwickelten sich zu einer rebellischen Jugendbewegung, die in den Medien Ende der 70er Jahre als gewalttätige Subkultur dargestellt wurde. Kurz geschorene Haare, Bomberjacken und schwere Schnürstiefel gaben in der Öffentlichkeit dann ein »ideales Feindbild« ab. Das »martialische Äußere« entdeckten schließlich faschistische Gruppen für sich. Einerseits ließen sich tatsächlich einige Skinheads von rechten Organisationen und Parteien instrumentalisieren. Andere übernahmen nur das Outfit und traten den Jugendkult damit im wahrsten Sinne des Wortes mit Stiefeln. Eine Gruppe von Skinheads wollte gegen den »rechten Ruf« in der Szene kämpfen. Sie demonstrierte gegen Rassismus und organisierte antifaschistische Konzerte. »SHARP« ging als internationale, antifaschistische Gruppe in die Geschichte ein (Skinheads Against Racial Prejudices). Von ihnen hört man allerdings heute kaum noch etwas.

Merke: Nicht jeder, der keinen SHARP-Aufnäher an seiner Bomberjacke trägt, ist ein Rechter! Das gleiche gilt übrigens auch für Skins, die die gefürchteten weißen Schnürsenkel tragen.

Ausblick

Wir können nur hoffen, dass der Rassismus auf der ganzen Welt aufhört oder sich zumindest verbessert. Wir alle müssen dazu etwas beitragen, denn auch wir sind sicher schon oft gehänselt bzw. beschimpft worden, und wir wissen ganz genau wie das ist, doch wir verdrängen es einfach, und aus Spaß verletzten wir andere nur weil sie ANDERS sind.
30.5.06 21:12


»Als Suizid, Freitod oder Selbsttötung bezeichnet man die absichtliche – oft vorher angedrohte – Vernichtung des eigenen Lebens durch Vergiften, Erhängen, Ertränken, Erschießen, Öffnen der Pulsadern etc. Zu diesem Phänomen kommt es in Verbindung mit Psychosen, vielfach auch bei endogener Depression, aber auch bei geistig gesunden Menschen, als Endpunkt einer abnormen seelischen Entwicklung.« (nach: Roche Lexikon Medizin).

»Selbstmord, Freitod, Suizid, die absichtliche Vernichtung des eigenen Lebens, erklärbar als auf freiem Entschluss beruhend (in ausweglos erscheinenden Situationen; bei Überzeugung von der Sinnlosigkeit des weiteren Lebens) oder als krankhafte Zwangshandlung (in Depressionen und Psychosen). Wieweit die Häufigkeit des Suizids von sozialen Faktoren abhängt, ist nicht abschließend geklärt.« (aus: Bertelsmann Lexikothek)

»Selbstmord oder der Versuch dazu, ist fast nie Ausdruck des Todestriebes, sondern ein Hilfeschrei bei gleichzeitigem Selbsterhaltungstrieb.« (Jutta Schütz, Psychotherapeutin)

Sehr interessant ist aber auch, dass sich Mädchen drei mal so oft das Leben nehmen wollen wie Jungen. Dagegen führen bei Jungen die Suizidversuche drei mal öfter zum Tode wie beim weiblichen Geschlecht. Gründe dafür liegen in der Art des Suizidversuches. Denn Jungen bevorzugen die »harte Methoden«, wie z. B. verbrennen, erhängen oder erschießen. Die Selbstmordgefahr ist bei Schülern höher als bei Jugendlichen, die sich bereits in der Berufsausbildung befinden.

Die meisten Selbstmorde passieren im Frühjahr und im Herbst und überwiegend montags. Keine Rolle spielt jedoch, dagegen häufigen Vermutungen, die soziale Schicht. Genaue Zahlen über Suizide gibt es leider nicht, da Experten die Dunkelziffer um ein vielfaches höher schätzen als die Zahlen in den Statistiken vermuten lassen. Die Gründe für die Dunkelziffer liegen z.B. darin, dass Eltern aus Angst vor Schuldzuweisungen durch die Gesellschaft den Selbstmord als Unfall oder Unglück hinstellen.

Der bekannte Psychotherapeut und Suizidforscher Erwin Ringel sieht hinter der Ankündigung, sich das Leben zu nehmen andere Motive, wie z.B.
· den Wunsch nach Hilfe von den Angehörigen
· den Versuch die Umgebung unter Druck zu setzen oder aber auch zu informieren

Es ist deshalb ein Irrtum, dass Menschen, die von Selbstmord sprechen, es nicht tun. Acht von zehn Suizidanten haben ihre Tat angekündigt! 85 % derer, die einen Suizidversuch begangen haben werden wieder versuchen sich zu töten. Mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 10 % wird dieser erneute Selbstmordversuch tödlich enden.

Die Methoden, die Kinder und Jugendliche anwenden, sind unterschiedlichster Art. Sie scheiden aus dem Leben durch
· Erhängen 24 %
· Erschießen 24 %
· Vergiften 22 %
· Ertränken 12 %
· Sonstige Methoden (z.B. Sturz aus großer Höhe, Öffnen von Pulsadern, sich vor einen Zug legen) 28 %

Die Frage der betroffenen Eltern nach dem »Warum?« bleibt meist unbeantwortet. Nur jeder zehnte jugendliche Selbstmörder hinterlässt einen Abschiedsbrief. Um die Frage warum Kinder und Jugendliche Selbstmord begehen zu beantworten, muss man zwischen »Ursachen« und »Auslösern« unterscheiden. Diese eigentlichen Ursachen des Suizids bei Kindern und Jugendlichen liegen meist in der frühen Kindheit. Fehler in der Erziehung wie
· Zurücksetzen oder Vernachlässigung des Kindes
· Misstrauen
· ständige Kritik
· angstfördernde Erziehung
· zu hohe Leistungserwartung
· gestörte Familienverhältnisse
sind in der Regel die wirklichen Gründe für einen Suizid.

Häufige Auslöser

Auslöser für einen Suizid sind meist aktuelle Anlässe wie z.B.
· Verlust eines Elternteiles durch Scheidung oder Tod
· Probleme in der Schule oder Beruf
· Drogenprobleme
· Kriminalität (Diebstahl)
· Verkehrsunfall

Anzeichen für Suizidgefahr

Um einem Selbstmord bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen, muss man sehr genau beobachten. Es gibt kein Patentrezept, das generell angewandt werden kann. Denn jeder Fall liegt anders. Fast jeder Suizid kündigt sich durch Zeichen und Handlungen an die man erkennen muss. Diese könnten sein
· Schule schwänzen
· weglaufen von zu Hause
· Ess- und Magersucht
· Diebstähle
· Abbrechen von Freundschaften
· Verschenken von Lieblingssachen
· Intressenlosigkeit an liebgewonnenen Hobbys

Schritte zum Selbstmord

In der Suizidforschung spricht man vom »präsuizidalen Syndrom«, das fast immer dem Selbstmord vorausgeht. Darunter versteht man das Zusammentreffen verschiedener psychischer Störungen zu einem Krankheitsbild. Dahinter steht die Beboachtung, dass Menschen einen bestimmten psychischen Prozess durchlaufen, ehe sie sich selbst töten. Die Kenntnis der einzelnen Schritte auf diesem Weg zum Selbstmord, kann helfen, Anzeichen richtig zu deuten und rechtzeitig einzugreifen.

30.5.06 21:09


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