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»Als Suizid, Freitod oder Selbsttötung bezeichnet man die absichtliche – oft vorher angedrohte – Vernichtung des eigenen Lebens durch Vergiften, Erhängen, Ertränken, Erschießen, Öffnen der Pulsadern etc. Zu diesem Phänomen kommt es in Verbindung mit Psychosen, vielfach auch bei endogener Depression, aber auch bei geistig gesunden Menschen, als Endpunkt einer abnormen seelischen Entwicklung.« (nach: Roche Lexikon Medizin).

»Selbstmord, Freitod, Suizid, die absichtliche Vernichtung des eigenen Lebens, erklärbar als auf freiem Entschluss beruhend (in ausweglos erscheinenden Situationen; bei Überzeugung von der Sinnlosigkeit des weiteren Lebens) oder als krankhafte Zwangshandlung (in Depressionen und Psychosen). Wieweit die Häufigkeit des Suizids von sozialen Faktoren abhängt, ist nicht abschließend geklärt.« (aus: Bertelsmann Lexikothek)

»Selbstmord oder der Versuch dazu, ist fast nie Ausdruck des Todestriebes, sondern ein Hilfeschrei bei gleichzeitigem Selbsterhaltungstrieb.« (Jutta Schütz, Psychotherapeutin)

Sehr interessant ist aber auch, dass sich Mädchen drei mal so oft das Leben nehmen wollen wie Jungen. Dagegen führen bei Jungen die Suizidversuche drei mal öfter zum Tode wie beim weiblichen Geschlecht. Gründe dafür liegen in der Art des Suizidversuches. Denn Jungen bevorzugen die »harte Methoden«, wie z. B. verbrennen, erhängen oder erschießen. Die Selbstmordgefahr ist bei Schülern höher als bei Jugendlichen, die sich bereits in der Berufsausbildung befinden.

Die meisten Selbstmorde passieren im Frühjahr und im Herbst und überwiegend montags. Keine Rolle spielt jedoch, dagegen häufigen Vermutungen, die soziale Schicht. Genaue Zahlen über Suizide gibt es leider nicht, da Experten die Dunkelziffer um ein vielfaches höher schätzen als die Zahlen in den Statistiken vermuten lassen. Die Gründe für die Dunkelziffer liegen z.B. darin, dass Eltern aus Angst vor Schuldzuweisungen durch die Gesellschaft den Selbstmord als Unfall oder Unglück hinstellen.

Der bekannte Psychotherapeut und Suizidforscher Erwin Ringel sieht hinter der Ankündigung, sich das Leben zu nehmen andere Motive, wie z.B.
· den Wunsch nach Hilfe von den Angehörigen
· den Versuch die Umgebung unter Druck zu setzen oder aber auch zu informieren

Es ist deshalb ein Irrtum, dass Menschen, die von Selbstmord sprechen, es nicht tun. Acht von zehn Suizidanten haben ihre Tat angekündigt! 85 % derer, die einen Suizidversuch begangen haben werden wieder versuchen sich zu töten. Mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 10 % wird dieser erneute Selbstmordversuch tödlich enden.

Die Methoden, die Kinder und Jugendliche anwenden, sind unterschiedlichster Art. Sie scheiden aus dem Leben durch
· Erhängen 24 %
· Erschießen 24 %
· Vergiften 22 %
· Ertränken 12 %
· Sonstige Methoden (z.B. Sturz aus großer Höhe, Öffnen von Pulsadern, sich vor einen Zug legen) 28 %

Die Frage der betroffenen Eltern nach dem »Warum?« bleibt meist unbeantwortet. Nur jeder zehnte jugendliche Selbstmörder hinterlässt einen Abschiedsbrief. Um die Frage warum Kinder und Jugendliche Selbstmord begehen zu beantworten, muss man zwischen »Ursachen« und »Auslösern« unterscheiden. Diese eigentlichen Ursachen des Suizids bei Kindern und Jugendlichen liegen meist in der frühen Kindheit. Fehler in der Erziehung wie
· Zurücksetzen oder Vernachlässigung des Kindes
· Misstrauen
· ständige Kritik
· angstfördernde Erziehung
· zu hohe Leistungserwartung
· gestörte Familienverhältnisse
sind in der Regel die wirklichen Gründe für einen Suizid.

Häufige Auslöser

Auslöser für einen Suizid sind meist aktuelle Anlässe wie z.B.
· Verlust eines Elternteiles durch Scheidung oder Tod
· Probleme in der Schule oder Beruf
· Drogenprobleme
· Kriminalität (Diebstahl)
· Verkehrsunfall

Anzeichen für Suizidgefahr

Um einem Selbstmord bei Kindern und Jugendlichen vorzubeugen, muss man sehr genau beobachten. Es gibt kein Patentrezept, das generell angewandt werden kann. Denn jeder Fall liegt anders. Fast jeder Suizid kündigt sich durch Zeichen und Handlungen an die man erkennen muss. Diese könnten sein
· Schule schwänzen
· weglaufen von zu Hause
· Ess- und Magersucht
· Diebstähle
· Abbrechen von Freundschaften
· Verschenken von Lieblingssachen
· Intressenlosigkeit an liebgewonnenen Hobbys

Schritte zum Selbstmord

In der Suizidforschung spricht man vom »präsuizidalen Syndrom«, das fast immer dem Selbstmord vorausgeht. Darunter versteht man das Zusammentreffen verschiedener psychischer Störungen zu einem Krankheitsbild. Dahinter steht die Beboachtung, dass Menschen einen bestimmten psychischen Prozess durchlaufen, ehe sie sich selbst töten. Die Kenntnis der einzelnen Schritte auf diesem Weg zum Selbstmord, kann helfen, Anzeichen richtig zu deuten und rechtzeitig einzugreifen.

30.5.06 21:09
 


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