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Rassismus

Milgram

Fragestellung

»Was passiert, wenn eine Person (X) einer anderen Person (Y) den Auftrag gibt, einer dritten Person (Z) Schmerzen zuzufügen? Und was passiert, wenn Person X gegenüber Person Y dabei als Autorität auftritt und alle Verantwortung zu übernehmen bereit ist?« Diesen Fragen ging ein amerikanischer Psychiater in aufwendigen Studien nach, und kam zu Erkenntnissen über die menschliche Bereitschaft Gehorsamkeit zu zeigen bzw. dem eigenen Gewissen zu folgen. Am Ende stellt sich die Frage auch an uns: was würde ich an der Stelle von Person Y tun, und wo ergeben sich vergleichbare Situationen im Alltag?

Ein Lehrer-Schüler-Experiment

Zwei Personen, von denen eine in das Experiment eingeweiht ist, kommen in ein Psychologielabor der Universität von Yale, um an einem Experiment über Erinnerungsvermögen und Lernfähigkeit teilzunehmen. Durch ein manipuliertes Losverfahren wird die eingeweihte Person zum »Schüler« ernannt und die Versuchsperson zum »Lehrer«. Der »Schüler« nimmt in einem Nebenzimmer auf einem Stuhl Platz und wird dort festgebunden, um angebliche starke Bewegungen während der folgenden Elektroschocks zu vermeiden. Der Versuchsleiter erklärt nun beiden, dass mit dem Versuch die Auswirkung von Strafe auf die Lernfähigkeit getestet werden soll. Dazu soll der »Schüler« Wortpaare lernen und wird für jeden Fehler mit Stromschlägen bestraft, wobei nach jeder falschen Antwort die Voltzahl um 15 Volt erhöht wird.

Der »elektrische Stuhl«

Nachdem der »Lehrer« (die Versuchsperson) einen Probeschock von 45 Volt bekommen hat, setzt er sich in dem anderen Raum vor den Schockgenerator, an dem sich dreißig Schalter befinden mit einer Skala von 15 Volt bis 450 Volt. Zusätzlich befindet sich an der Skala noch eine Einteilung von »leichtem Schock« bis »Gefahr: Bedrohlicher Schock«. Der »Lehrer« soll jetzt nacheinander jede Frage vorlesen und bei falschen Antworten einen Stromschock verabreichen, der jedes Mal um 15 Volt stärker wird.

Die Versuchsperson zwischen Gehorsam und Gewissen

Während des gesamten Experiments werden dem »Schüler« natürlich kein richtiger Stromstöße gegeben, was der »Lehrer« (die Versuchsperson) aber nicht weiß. Das wirkliche Ziel ist es nämlich, herauszufinden, wieweit die Versuchsperson in einer konkreten, messbaren Situation geht, in der ihr befohlen wird, einem protestierenden Opfer zunehmende Qualen zuzufügen und wann sie sich weigert, weiterhin dem Versuchsleiter (der wissenschaftlichen Autorität) zu gehorchen.

Die Resultate des Milgram-Experimentes

Die Auswertung der durchgeführten Versuche brachte ein schockierendes Ergebnis: Ca. 2/3 der Versuchspersonen erteilten dem »Schüler« des Versuchs den maximalen Stromstoß von 450 Volt! Darin zeigt sich, welcher Grausamkeit ein Großteil der Menschen fähig ist – und vor allem wie leicht Menschen zu bewegen sind einer Autorität gegenüber gehorsam zu sein.
30.5.06 21:16


Was bedeutet »rechtsradikal«?

Rechtsradikal nennt man Menschen, die eine bestimmte politische Einstellung haben. Sie lehnen Menschen mit anderer Hautfarbe, anderem Glauben und anderer politischer Einstellungen strikt ab und gehen teilweise mit Gewalt gegen sie vor. Besonders gehen sie gegen Ausländer vor. So sind in den letzten Jahren immer wieder einzelne Ausländer von rechtsradikalen Cliquen verfolgt, verprügelt oder umgebracht worden. Auch Häuser, in denen Ausländer lebten, waren Ziel von Gewalttaten, wie zum Beispiel Brandanschlägen. Auch Obdachlose werden immer wieder Opfer rechtsradikaler Gewalttäter.

Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus war eine rechtsradikale politische Bewegung. Sie bildete sich in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg. Die Nationalsozialisten waren in der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei (NSDAP) organisiert. Ihr Führer war Adolf Hitler. 1933 wurde er zum Reichskanzler gewählt. Die Nationalsozialisten hielten sich an die Idee des Faschismus. Diese besagt, dass der Stärkere das Recht hat, über den Schwächeren Macht auszuüben und ihn zu führen. Die Nationalsozialisten erweiterten die faschistische Idee allerdings noch um die Rassenlehre und den Antisemitismus. Die Rassenlehre besagte, dass die Arier (= Angehörige der nordischen Rasse) wertvoller seien als alle anderen. Der Antisemitismus richtete sich gegen die Juden, ihre Religion und Kultur. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1945 ermordeten die Nationalsozialisten mehr als sechs Millionen jüdische Menschen.

Meinung zu Rassismus und Rechtsradikalität

Wir finden, dass es vollkommen egal ist, welcher Abstammung, welcher Religion oder welchem Glauben ein Mensch angehört. Niemand hat das Recht Menschen auf Grund ihres Glauben zu verurteilen und zu jagen. Egal ob Jude, Moslem oder Christ, jeder hat es verdient gleich behandelt zu werden. Auch sind wir der Meinung, dass Menschen, die Hitler anhimmeln, wenig bis gar keine Ahnung haben was dieser Mann Menschen angetan hat! So behandelt zu werden hat niemand verdient. Bevor man über jemanden und etwas urteilt sollte man gründlich darüber nachdenken was man sagt.

Skinheads

Entstehung der ursprünglichen Skinheads im Großbritannien der 60er Jahre. Man erkennt sie an der Kleidung (Springerstiefel, Lonsdale, Pit Bull, Fred Perry, Bomberjacken...) und an ihren Glatzen. Man sollte ihnen besser aus dem Weg gehen, denn sie sind sehr aggressiv, besonders wenn sie in Gruppen unterwegs sind.

Skinheads die nicht »rechts« sind

Die ersten Skinheads gab es Ende der 60er Jahre in Großbritannien. Die Bewegung hat ihren Ursprung in der Arbeiterklasse und war extrem geprägt vom »working-class-Bewusstsein«. Schlägereien und alkoholische Exzesse gehörten bei den Glatzen der ersten Generation zum Alltag. Rassistisches Gedankengut und Politik spielte überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil: Die Jugendlichen verstanden sich prächtig mit Einwandererkids aus Südamerika: Partys wurden gefeiert, man tanzte zu Ska- und Reggae-Musik, die von den Schwarzen (!) gespielt wurde.

Skinheads entwickelten sich zu einer rebellischen Jugendbewegung, die in den Medien Ende der 70er Jahre als gewalttätige Subkultur dargestellt wurde. Kurz geschorene Haare, Bomberjacken und schwere Schnürstiefel gaben in der Öffentlichkeit dann ein »ideales Feindbild« ab. Das »martialische Äußere« entdeckten schließlich faschistische Gruppen für sich. Einerseits ließen sich tatsächlich einige Skinheads von rechten Organisationen und Parteien instrumentalisieren. Andere übernahmen nur das Outfit und traten den Jugendkult damit im wahrsten Sinne des Wortes mit Stiefeln. Eine Gruppe von Skinheads wollte gegen den »rechten Ruf« in der Szene kämpfen. Sie demonstrierte gegen Rassismus und organisierte antifaschistische Konzerte. »SHARP« ging als internationale, antifaschistische Gruppe in die Geschichte ein (Skinheads Against Racial Prejudices). Von ihnen hört man allerdings heute kaum noch etwas.

Merke: Nicht jeder, der keinen SHARP-Aufnäher an seiner Bomberjacke trägt, ist ein Rechter! Das gleiche gilt übrigens auch für Skins, die die gefürchteten weißen Schnürsenkel tragen.

Ausblick

Wir können nur hoffen, dass der Rassismus auf der ganzen Welt aufhört oder sich zumindest verbessert. Wir alle müssen dazu etwas beitragen, denn auch wir sind sicher schon oft gehänselt bzw. beschimpft worden, und wir wissen ganz genau wie das ist, doch wir verdrängen es einfach, und aus Spaß verletzten wir andere nur weil sie ANDERS sind.
30.5.06 21:12





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